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Guatemala City – First Days in Central America

Guatemala City hat mich verschluckt. Die wenigen Tage gingen ineinander über. Was war zuerst? Was kam danach? Ich weiß es nicht mehr. Gut, wir hatten Jetlag und am ersten Mittag habe ich mit drei Schriftstellern so viel Chili und anderes, unsagbar Scharfes gegessen, dass mir der Abend nicht mehr ganz erinnerlich ist.

Am nächsten Tag die ersten Schritte durch die Stadt, ein leeres Viertel, lost in the City. In der angeblich gefährlichen Zona 1 wandelten wir ohne Angst, immer wieder verharrend in herzlichen Gesprächen mit den Menschen auf der Straße. Ein andermal die Begegnung mit dem Verleger Raul Figuerroa Satri, unser gemeinsames Essen mit meinem Weggefährten Lutz Kliche im spanischen Restaurant „La Mezquita“.

NW with Guatemalan Poets and Writers after reading, Guatemala City
NW with Guatemalan Poets and Writers after reading, Guatemala City

Und die Visite in der Biblioteca National? Ein unglaublicher Schatz. Ein paar Blocks weiter Demonstrationen. Mittendrin sind wir zu einem Treffen mit guatemaltekischen Schriftstellerinnen in einer Buchhandlung verabredet. Nur mehr mildes Essen, dafür scharfe Diskussionen. Die Stadt, in der das Volk so lange protestiert hat, bis sein korrupter Präsident zurück getreten ist, saugte mich auf mit ihrem Jubel und der Hoffnung auf eine neue Politik.

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