Übermacht und kultureller Verbündeter: Wie Tänzer, die die Schritte der anderen gut kennen
Ein Essay von Najem Wali erschienen im Feuilleton der FAZ am 9. März 2026
In der arabischen Welt ist Iran nicht nur „Nachbar“, sondern ein großes Land mit ausgeprägten kulturellen, sprachlichen und religiösen Merkmalen – Persisch statt arabisch, eine schiitische Mehrheit statt einer sunnitischen Mehrheit, ein persisches literarisches Erbe versus arabische Poesie. Diese Unterschiede prägen seit Langem Wahrnehmungen und Narrative. Sie variieren in ihrer Sicht auf Iran von Ort zu Ort und von einer historischen Phase zur anderen. Daher gibt es kein einheitliches arabisches Bild von Iran. Vielmehr handelt es sich um eine vielschichtige, historisch gewachsene und oft politisch aufgeladene Wahrnehmung, die sich sowohl im politischen Diskurs als auch in literarischen und kulturellen Texten widerspiegelt. (…) Den vollständigen Text lesen SIE HIER oder online bei der FAZ (hinter Bezahlschranke).
Mit dabei: Jan Carson, Autorin, Belfast; Aimée Walsh, Autorin, Belfast; Najem Wali, Autor und Kurator der Westfälischen Friedensgespräche; Wolfram Kuschke, 1. Vorsitzender Westfälisches Literaturbüro in Unna e.V.; Heiner Remmert, Leiter Westfälisches Literaturbüro in Unna e.V.; Martin Schult, Leiter der Geschäftsstelle des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels
Jeder hasste einen Nachbarn, einen Freund oder Bruder, der ihn jahrelang und vielleicht ohne es zu merken ebenfalls hasste, und dieser Hass loderte in den Seelen der Menschen, ohne ein Ziel, gegen das sie ihn richten konnten. Doch plötzlich fingen sie an, nach Gewehren und Granaten zu greifen und heilige Banner über ihren Köpfen zu schwenken. Priester, Journalisten und Politiker aller Lager forderten sie auf, ihre Nachbarn, Freunde und Brüder zu töten, da dies der einzige Weg sei, ihr Vaterland und ihre Religion zu retten. (…)
Frieden braucht neue Erzählungen – gerade dort, wo der politische Dialog ins Stocken geraten ist. Mit den „Westfälischen Friedensgesprächen“ geht am 5. September 2025 ein internationales Dialogformat des
Begleitet vom Initiator und Kurator des Projekts, dem irakisch-deutschen
How would a man weigh up the predicament of women in Saudi Arabia? In „Saras Stunde“ (Sara’s Hour) by Iraqi exile Najem Wali, his courageous heroine seeks to settle the score with the kingdom’s hypocritical and male-dominated society. For more info
Moderation: Achim Engelberg
Nach dem Vorbild der 
Ein Interview von Stefan Berkholz erschienen
„Gefährdete Stimmen einer Welt in Gefahr“, so lautet der Titel einer von Najem Wali herausgegebenen Anthologie mit Stimmen von Exil-Schriftstellern in Deutschland, die am 8. Januar 2025 im 


Najem Wali ist in der Buchhandlung BiBaBuZe in Düsseldorf zu Gast und